Die Präsenz des serbisch-orthodoxen Volkes in Wien und in den österreichischen Ländern reicht Jahrhunderte zurück. Durch Wanderungen, Kriege und Friedenszeiten hindurch blieb der Glaube das Band, das Identität und Gemeinschaft bewahrte.

XVIII. Jh. · Wanderungen — Die ersten serbischen Gottesdienste in Wien

Nach der Großen Wanderung versammeln sich die serbisch-orthodoxen Gläubigen im kaiserlichen Wien. Es werden die Grundlagen eines geordneten kirchlichen Lebens in der Diaspora gelegt.

XIX. Jh. · Gemeinschaft — Festigung der kirchlichen Gemeinschaft

Die serbisch-orthodoxe Gemeinschaft in Wien erstarkt und organisiert ein regelmäßiges gottesdienstliches Leben, wobei sie Glauben und Sprache unter den Zugewanderten bewahrt.

XX. Jh. · Arbeitsmigration — Eine neue Welle von Gläubigen

Mit der Ankunft einer großen Zahl von Arbeitern aus Jugoslawien wächst der Bedarf an Kirchen und Priestern rasant. In ganz Österreich werden neue Pfarreien gegründet.

1970er · Ausbreitung — Gründung von Pfarreien in den Städten

Pfarreien werden in Graz, Linz, Salzburg und anderen Städten gegründet und versammeln Gläubige fern der Hauptstadt.

XXI. Jh. · Diözese — Die heutige Struktur der Diözese

Die Diözese von Österreich wirkt als geordnete Diözese der SOK mit Sitz in Wien, mit Dekanaten und einem entwickelten gottesdienstlichen, bildungsbezogenen und verlegerischen Leben.

Heute · Zukunft — Glaube für neue Generationen

Der Schwerpunkt liegt auf der Jugendarbeit, dem Religionsunterricht, dem Verlagswesen und dem humanitären Dienst — damit der Glaube an die neuen, in Österreich geborenen Generationen weitergegeben wird.

Eine lebendige Glaubensgemeinschaft im Herzen Europas

Die Diözese von Österreich versammelt heute Gläubige in mehreren Pfarreien in ganz Österreich und setzt damit die jahrhundertealte Tradition des orthodoxen Zeugnisses fort.